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Elektronische Markierung (Chip / Transponder)

Posted 3 Monaten ago / Infos

In der Schweiz ist das sogannte Chippen für Hunde obligatorisch. Somit kann bei jedem Hund die Herkunft schnell und zuverlässig ermittelt werden. Für Katzen gilt diese Pflicht in der Schweiz bis anhin nicht. Beim Chippen wird dem Patient ein kleiner Transponder in der Grösse eines Reiskorns narkosefrei unter die Haut gesetzt. Auf diesem Mikrochip befindet sich ein einzigartiger 15-stelliger Code, welcher ausschließlich mit einem speziellen Lesegerät gescannt werden kann. Anhand des individuellen Identifikationscodes, kann Ihre Katze und Ihr Hund überall auf der Welt wiedererkannt werden.

Folgende Informationen werden über den ID-Chip ausgelesen:

  • Herkunftsland der Katze oder des Hundes
  • Mikrochipnummer/personalisierte Identifikationsnummer der Katze oder des Hundes (weltweit einmalig)
  • Hersteller des Mikrochips

Der Mikrochip ist für Tiere nicht schädlich. Er besteht aus einem speziellen antiallergenen Material, welches gewebefreundlich ist und Ihrer Haustier nicht schadet. Der Chip wird so eingeführt, dass er in der Unterhaut verwächst und somit nicht in darunterliegende Hautschichten eindringen kann. In seltenen Fällen kann der Körper eine Art Schutzschicht (Granulom) um den Transponder bilden. Dies ist jedoch für die Tiere nicht schädlich und behindert sie nicht. Der Transponder ist die ganze Zeit inaktiv und sendet somit keine Strahlung oder andere Informationen aus. Der Transponder wird nur durch das heranhalten des Chiplesegerätes aktiviert, um die Transpondernummer abzulesen. Unter dieser Transpondernummer sind in der Datenbank (Anis/Amicus) alle Daten von des Tieres und dem Besitzer abrufbar.

Extra Sicherheit für Zuhause

Ein weiterer Vorteil vom Transponder ist, dass er unerwünschten Katzenbesuch davon abhält, die Katzenklappe zu benutzen. Spezielle Chip gesteuerte Katzenklappen gewähren nur denjenigen Katzen Eintritt, deren Mikrochipnummer sie erkennen. Auch kann bei vielen Katzenklappen gesteuert werden, welche Katze raus darf und welche nicht. Dies kann sehr sinnvoll sein, zum Beispiel bei bevorstehenden Tierarztbesuchen.

Bei Freigängern, welche auch gern umher streunern und in fremde Schuppen, Gartenhäuser, Autos oder Keller gehen, können diese leider oft unbeabsichtigt eingesperrt werden. Wird nun die Katze gefunden und der Besitzer ist nicht bekannt, kann durch das Ablesen der Chipnummer der Besitzer innert weniger Minuten bestimmt und kontaktiert werden. Auch, wenn wir es natürlich nicht hoffen, können Katzen leider bei Autounfälle oder Stürzen draussen verletzt werden. Mit dem Transponder können Tierärzte schnell mit dem jeweiligen Besitzer Kontakt aufnehmen und somit das Beste für die Katze besprechen und schnell einleiten.

Glückliche Katze und Hunde

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